Ich hab heute Nacht geträumt, dass ich ein Baby hätte. Ich hab mich so gefreut. Bestimmt weil gestern Odiles Enkelkind die ganze Zeit zu mir wollte oder weil ich Angst vor sozialer Isolation habe.
Mein Weg aus der sozialen Isolation führte mich heute nach Montmartre. Für alle, die es interessiert: St.Lazare ist wirklich ein Labyrinth. Von da fuhr ich zur Haltestelle Abbesses, wo ich Thomas traf. Echt nett da - ein kleiner Fischmarkt mit Karussell. Nach einem Kaffee haben wir uns Montmartre angesehen. Montmartre ist bezaubernd wie der Feenstaub einer kleinen Elfe. Man wünscht sich, hinter einer der großen blauen Türen zu wohnen, nur um jeden Tag durch eine der niedlichen Gassen zu gehen, durch die früher Renoir und Van Gogh gingen oder auch nicht. Und da hat Thomas mir gezeigt, dass eine der Türen die von Amélie Poulain ist. Und direkt daneben war der Gemüsestand. Wirklich bezaubernd.
Der ehemalige Gemüsehändler hat den Laden jedoch inzwischen verkauft und eine CD aufgenommen. Wir haben auch das Café gesehen, in dem Amélie arbeitet und die Anhöhe vor dem Sacré-Coeur, auf die sie Nino lockt. Leider hatte ich heute sechs Batterien dabei, aber die waren alle leer. Daher keine Fotos, aber ich komme da sicher noch öfters hin.
Der Friedhof von Montmartre ist echt toll. Thomas kennt die wichtigen Gräber schon auswendig. Er hatte zu viel Besuch. Wir haben die Gräber von Berlioz, Truffaut, Dumas und Heine gesehen. Ich will später auch mal so berühmt sein, dass mein Grab auf einem Friedhofsplan ausgeschildert ist.
Den Hügel hinunter gelangt man dann ins dubiose Viertel. Dazu muss man an ein paar Afrikanern vorbei kommen, ohne dass sie einem einen Faden an den Finger binden. Dann hat man nämlich verloren und muss bezahlen. Das Sexodrome-Viertel ist echt nicht besonders schön. Hier habe ich auch den Club, der für Erasmus-Studenten umsonst ist, Locomotif, entdeckt. Super! Direkt neben dem Moulin Rouge übrigens, das ich mir eigentlich viel schöner vorgestellt hätte. Dann hatten wir Hunger. Wir haben Baguette gekauft und Thomas hatte coolerweise fünf Käsesorten zu Hause. Jetzt will ich morgen auch gleich einkaufen gehen. Und ich hab auch mal ein Chambre de bonne gesehen. Lustig- alles in einem Raum. Dafür Ausblick auf den Eiffelturm. Das war alles schon ziemlich savoir vivre!
Das Wetter ist sehr schön, auch wenn Odile mir jeden Morgen, wenn ich frühstücke, erzählt: "Aujourd'hui il fait froid. Brrr!" (Aber vielleicht weiß sie auch nicht, worüber sie reden soll und redet deshalb über das Wetter.) Ich hatte heute sogar einen Sonnenbrand.
Mein Weg aus der sozialen Isolation führte mich heute nach Montmartre. Für alle, die es interessiert: St.Lazare ist wirklich ein Labyrinth. Von da fuhr ich zur Haltestelle Abbesses, wo ich Thomas traf. Echt nett da - ein kleiner Fischmarkt mit Karussell. Nach einem Kaffee haben wir uns Montmartre angesehen. Montmartre ist bezaubernd wie der Feenstaub einer kleinen Elfe. Man wünscht sich, hinter einer der großen blauen Türen zu wohnen, nur um jeden Tag durch eine der niedlichen Gassen zu gehen, durch die früher Renoir und Van Gogh gingen oder auch nicht. Und da hat Thomas mir gezeigt, dass eine der Türen die von Amélie Poulain ist. Und direkt daneben war der Gemüsestand. Wirklich bezaubernd.
Der ehemalige Gemüsehändler hat den Laden jedoch inzwischen verkauft und eine CD aufgenommen. Wir haben auch das Café gesehen, in dem Amélie arbeitet und die Anhöhe vor dem Sacré-Coeur, auf die sie Nino lockt. Leider hatte ich heute sechs Batterien dabei, aber die waren alle leer. Daher keine Fotos, aber ich komme da sicher noch öfters hin.Der Friedhof von Montmartre ist echt toll. Thomas kennt die wichtigen Gräber schon auswendig. Er hatte zu viel Besuch. Wir haben die Gräber von Berlioz, Truffaut, Dumas und Heine gesehen. Ich will später auch mal so berühmt sein, dass mein Grab auf einem Friedhofsplan ausgeschildert ist.
Den Hügel hinunter gelangt man dann ins dubiose Viertel. Dazu muss man an ein paar Afrikanern vorbei kommen, ohne dass sie einem einen Faden an den Finger binden. Dann hat man nämlich verloren und muss bezahlen. Das Sexodrome-Viertel ist echt nicht besonders schön. Hier habe ich auch den Club, der für Erasmus-Studenten umsonst ist, Locomotif, entdeckt. Super! Direkt neben dem Moulin Rouge übrigens, das ich mir eigentlich viel schöner vorgestellt hätte. Dann hatten wir Hunger. Wir haben Baguette gekauft und Thomas hatte coolerweise fünf Käsesorten zu Hause. Jetzt will ich morgen auch gleich einkaufen gehen. Und ich hab auch mal ein Chambre de bonne gesehen. Lustig- alles in einem Raum. Dafür Ausblick auf den Eiffelturm. Das war alles schon ziemlich savoir vivre!
Das Wetter ist sehr schön, auch wenn Odile mir jeden Morgen, wenn ich frühstücke, erzählt: "Aujourd'hui il fait froid. Brrr!" (Aber vielleicht weiß sie auch nicht, worüber sie reden soll und redet deshalb über das Wetter.) Ich hatte heute sogar einen Sonnenbrand.
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