Dienstag, 15. Januar 2008

Mein Leben ist eine 3, 508

Mesdames, messieurs, ein neuer Lebensabschnitt- ein neuer Blog, denn mein Leben macht mir mal wieder einen Strich durch die Rechnung.
Vor drei Jahren hab ich mir überlegt: Mein Leben ist einfach scheiße, ich sollte nach Paris gehen. Paris ist toll und wundervoll. Da wird bestimmt alles gut. Eigentlich wollte ich sofort hin, aber ich musste erst mein Abi schreiben. Ich beschloss, während meines Studiums unbedingt ein Semester dort zu verbringen.
Vor eineinhalb Jahren hab ich mir überlegt: Mein Leben ist einfach scheiße, ich sollte nach Paris gehen, weil es da ja so toll und wundervoll ist. Ich meldete mich also beim Erasmus-Programm meines Hauptfaches an, um in Paris Filmwissenschaft zu studieren. Heureka! Ich wollte sofort weg, leider betrug die Vorlaufzeit eineinhalb Jahre. Formalitäten.
Jetzt muss ich nach Paris. Und mir ist aufgefallen: Life is good, ich sollte in Köln bleiben. Hm, tja, danke Leben. Zum ersten Mal ist mein Leben eigentlich toll und wundervoll und ich hau ab.
Typisch, ich arbeite momentan ja auch noch an meiner großen Nadine-hat-einfach-immer-Pech Studie an der Stanford University. Ich hab 200 Mal gewürfelt in der Annahme, dass mein Durchschnitt bei etwa 2,1 liegen müsste. Stattdessen: 3,508. Was heißt das jetzt? Mein Leben ist durchschnittlich. Naja, dann geh ich jetzt halt mal nach Paris, denn alles ist besser als Durchschnitt.

Keine Kommentare: