Bonjour!
Ich bin jetzt in Paris. Und ich mache eine dieser tollen Sachen, die man nur in so coolen Städten wie Paris machen kann. Im Internet rumsurfen und Cola zero trinken, die ich von meinen Vermietern geschenkt bekommen habe. Naja, zu Hause trinke ich wiklich nie Cola zero. Ich überlege gerade, dass es lustig wäre, wenn die Cola hier Cola nul heißen würde, weil "nul" auch "blöd" bedeutet.
Es wird einige überraschen, aber ich hab bei der Anreise recht wenig falsch gemacht. Es gab eigentlich nur einen kleineren Zwischenfall am Flughafen, da es inzwischen anscheinend zum Weltwissen gehört, dass man keine Flüssigkeiten im Handgepäck mitnehmen darf ("vor allem nichts Cremiges, außer Philadelphia, das geht noch" Hä?). Ich hab jedenfalls mal wieder alle Aufmerksamkeit auf mich gezogen mit meinem Potpourri aus Shampoo, Spülung, Handcreme, Gesichtscreme, Medizin (und wer mich in letzter Zeit kennt, weiß, wovon ich spreche) Kontaktlinsenmittel und Bodylotion. Sogar in der Wimperntusche sollten angeblich Bomben versteckt sein. Da ich mal wieder sämtliches Mitleid des Flughafens auf mich zog, haben sie mich dann zurück zum Einchecken geschickt, wo die Eincheckerin auch noch meinen Rucksack eincheckte, obwohl mein Koffer eh schon haarscharf an der 20 Kilogrenze kratzte. Die waren echt sehr nett zu mir. Und dann bei der neuen Kontrolle kamen drei Mitarbeiter zu mir und fragten, ob es noch geklappt hätte. "Oh, gut!" sagten sie dann. Und dann kam noch mal die Durchsage, dass man keine Flüssigkeiten ins Handgepäck tun darf. Ich weiß aber nicht, ob das wegen mir war. Im Flugzeug hab ich mich diesmal etwas weniger aufgeregt als sonst. Ich hatte auch einen coolen Brief von Annika, in dem steht, dass Joey aus Dawsons Creek, Rachel aus Friends und Rory Gilmore alle nach Paris wollen. Stimmt. Und Carrie Bradshaw. Aber die findet es ja scheiße in Paris. Naja, trotzdem cool.
In Paris kamen auch, sobald ich auf den Stadtplan geguckt habe, charmante Franzosen, wie Sebi sagen würde, an und wollten mir helfen. Einer rannte sogar hilfesuchend in eine Bar, weil er selber meine Straße nicht kannte, obwohl ich ihn nicht mal gefragt hatte.
Alle sind nett, nur nicht die Busfahrer. Als ich an der Bushaltestelle stand, freute ich mich, als ein Bus zum Bahnhof St.Lazare kam, denn da musste ich hin. Er fuhr aber einfach an mir vorbei. Komisch, dachte ich, aber vielleicht gehört diese Linie ja gar nicht zu der Haltestelle, an der ich warte. Zum Glück kam fünf Minuten später der nächste Bus. Er rauschte aber schon wieder an mir vorbei. Beim nächsten Bus, der aber in die falsche Richtung fuhr, beobachtete ich dann die Pariser. Man muss sich mehr oder weniger vor den Bus werfen, damit er anhält. Aktives Busfahren nenne ich das. Bei meinem dritten Bus habe ich es auch geschafft, dass er anhält. Das war also das erste, was ich in Paris gelernt habe.
Ich bin jetzt in Paris. Und ich mache eine dieser tollen Sachen, die man nur in so coolen Städten wie Paris machen kann. Im Internet rumsurfen und Cola zero trinken, die ich von meinen Vermietern geschenkt bekommen habe. Naja, zu Hause trinke ich wiklich nie Cola zero. Ich überlege gerade, dass es lustig wäre, wenn die Cola hier Cola nul heißen würde, weil "nul" auch "blöd" bedeutet.
Es wird einige überraschen, aber ich hab bei der Anreise recht wenig falsch gemacht. Es gab eigentlich nur einen kleineren Zwischenfall am Flughafen, da es inzwischen anscheinend zum Weltwissen gehört, dass man keine Flüssigkeiten im Handgepäck mitnehmen darf ("vor allem nichts Cremiges, außer Philadelphia, das geht noch" Hä?). Ich hab jedenfalls mal wieder alle Aufmerksamkeit auf mich gezogen mit meinem Potpourri aus Shampoo, Spülung, Handcreme, Gesichtscreme, Medizin (und wer mich in letzter Zeit kennt, weiß, wovon ich spreche) Kontaktlinsenmittel und Bodylotion. Sogar in der Wimperntusche sollten angeblich Bomben versteckt sein. Da ich mal wieder sämtliches Mitleid des Flughafens auf mich zog, haben sie mich dann zurück zum Einchecken geschickt, wo die Eincheckerin auch noch meinen Rucksack eincheckte, obwohl mein Koffer eh schon haarscharf an der 20 Kilogrenze kratzte. Die waren echt sehr nett zu mir. Und dann bei der neuen Kontrolle kamen drei Mitarbeiter zu mir und fragten, ob es noch geklappt hätte. "Oh, gut!" sagten sie dann. Und dann kam noch mal die Durchsage, dass man keine Flüssigkeiten ins Handgepäck tun darf. Ich weiß aber nicht, ob das wegen mir war. Im Flugzeug hab ich mich diesmal etwas weniger aufgeregt als sonst. Ich hatte auch einen coolen Brief von Annika, in dem steht, dass Joey aus Dawsons Creek, Rachel aus Friends und Rory Gilmore alle nach Paris wollen. Stimmt. Und Carrie Bradshaw. Aber die findet es ja scheiße in Paris. Naja, trotzdem cool.
In Paris kamen auch, sobald ich auf den Stadtplan geguckt habe, charmante Franzosen, wie Sebi sagen würde, an und wollten mir helfen. Einer rannte sogar hilfesuchend in eine Bar, weil er selber meine Straße nicht kannte, obwohl ich ihn nicht mal gefragt hatte.
Alle sind nett, nur nicht die Busfahrer. Als ich an der Bushaltestelle stand, freute ich mich, als ein Bus zum Bahnhof St.Lazare kam, denn da musste ich hin. Er fuhr aber einfach an mir vorbei. Komisch, dachte ich, aber vielleicht gehört diese Linie ja gar nicht zu der Haltestelle, an der ich warte. Zum Glück kam fünf Minuten später der nächste Bus. Er rauschte aber schon wieder an mir vorbei. Beim nächsten Bus, der aber in die falsche Richtung fuhr, beobachtete ich dann die Pariser. Man muss sich mehr oder weniger vor den Bus werfen, damit er anhält. Aktives Busfahren nenne ich das. Bei meinem dritten Bus habe ich es auch geschafft, dass er anhält. Das war also das erste, was ich in Paris gelernt habe.
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