Keine Croissants mehr zum Frühstück, die so beurré sind, dass man fettige Finger davon bekommt. Und niemand stellt mehr die Frage, an welcher Inselspitze man picknicken soll, an der im Westen oder an der im Osten, mit Rotwein aus Plastikbechern, Baguettekrümeln auf der Decke und fehlergespicktem Französisch von allen Seiten. Amélies Karussell wird langsamer am Fuß des Montmartre, wo der alte Mann mit dem Hut die Quetschkommode spielt und das Windrad des Moulin Rouge sich dreht und dreht. Und die Kirschblüten fallen auf die Place de Jean-Baptiste Clément und in den Straßen stehen die Händler und verkaufen Kirschen für 10 € das Kilo. Jemand geht ein letztes Mal über die Brücke im Park Monceau, dann schließt er. Ein Glockenton und es wird dunkel um Nôtre Dame, die Feuerkünstler löschen ihre Fackeln. Da wissen auch die armen Vagabunden in Shakespeares Buchhandlung: Es ist Zeit zu schlafen. Und für mich ist es Zeit zu gehen.
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