Montag, 14. April 2008

Palmen auf der Seine

Schiff fahren oder auch fliegen, wie wohl Alina, die den Unterschied noch nicht so ganz realisiert hat, sagen würde, macht Spaß. Vor allem auf der Seine, vor allem auf einem Schiff mit lauter Palmen und vor allem, wenn man nebenbei die ganze Zeit umsonst Orangina trinken darf, denn Orangina ist meine Lieblingsfanta. Obwohl die Anzeige zu der Schifffahrt in der Direct Matin stand und somit 10 millions de lecteurs erreicht haben müsste, sind meine Mitbewohner und ich mit einer Stunde warten auf die zweite Fahrt gekommen. Und es hat erst am Ende der Rückfahrt angefangen zu regnen! Das ist hier schon fortschrittlich.
Nach der Schifffahrt mussten wir dann direkt zur Happy Hour. Die Franzosen haben da nämlich was verwechselt. Man muss sich abends zuerst betrinken, denn Cocktails für 4, 50 gibts nur zwischen 17 und 21 Uhr. Man läuft dann also um halb8 verplant durch die Gegend und weiß nicht, was man tun soll. Es ist nämlich erst halb8! Man könnte sich ja zu den kleinen Punkkids an der Bastille gesellen, aber als alte Nicht-Tokio-Hotel-Fans haben wir uns dann doch entschlossen, nach Hause zu fahren und was Mexikanisches zu kochen, wir sind nämlich voll internäschonell.

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